Quartalsbericht
Q2 2026
März bis Juni 2026 — 296 Analysen, 26 Medien erfasst. Eine systematische Auswertung: welche Fehlertypen dominieren, welche Themen dahinter stehen, wie 9min arbeitet.
Was wurde verschwiegen, verzerrt, falsch eingeordnet?
Systematische Dokumentation von Fehlern in der Schweizer Medienberichterstattung — nach Fehlertyp, Medium und Schwere.
Fehlertypen nach Häufigkeit
- Auslassung271 Artikel · 92%●● 58×●●● 213×
Wesentliche Informationen fehlen, die das Urteil des Publikums verändern würden.
- Die Verschiebung und die Verschleierung30. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag über die E-ID-Verschiebung übernimmt eine Pressemitteilung des Bundesamts für Justiz 1:1 ohne kritische Prüfung und verschweigt die belastende Vorgeschichte (Swisscom-Spende, Bundesgerichtsurteil, Verstösse gegen Transparenzregeln).
- SRF, die 1,5 Milliarden und die Frage, wer eigentlich kontrolliert — eine Strukturanalyse30. Jun 2026·SRF·●●●
SRF nutzt seine redaktionelle Unabhängigkeit als Schutzschild, um unbequeme Themen zu ignorieren, während die drei Aufsichtsorgane keine wirksame Sanktionsgewalt über die redaktionelle Themensetzung besitzen.
- Das Bad, in dem alle recht haben29. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag reduziert einen zentralen gesellschaftlichen Konflikt über den Zugang trans Frauen zu frauen-separierten Nacktbereichen auf ein Managementproblem, indem er ausschliesslich offizielle Stellungnahmen ungeprüft wiedergibt und keine der beteiligten Parteien befragt oder konfrontiert.
- Die Verschiebung und die Verschleierung
- Framing232 Artikel · 78%●● 55×●●● 177×
Wie ein Sachverhalt dargestellt wird, bestimmt die Wahrnehmung — unabhängig vom Faktum.
- Der Splitter und der Balken29. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag über Medienbedrohung in Serbien ist faktenkorrekt, produziert aber eine asymmetrische Kritik, indem er den Begriff "unabhängig" unkritisch verwendet, den Euronews-Präzedenzfall nicht einordnet und die Schweizer Gegenfrage nach der eigenen SRG-Monopolstellung vollständig ausblendet.
- Die Schlappe, die keine ist29. Jun 2026·SRF·●●●
SRF rahmt vier Supreme-Court-Entscheide als Trump-Niederlagen, obwohl der strukturell wichtigste Entscheid (FTC) ein verfassungspolitischer Erdrutsch zu Trumps Gunsten ist und in einer Box versteckt wird.
- Das Schweigen nach dem Bericht28. Jun 2026·SRF·●●●
SRF hat den Grooming-Gangs-Skandal nach einem einzigen Beitrag vom 17. Juni 2025 über neun Monate hinweg ignoriert und dabei eine strukturelle Asymmetrie offenbart, bei der Themen mit ethnisch oder religiös aufgeladener Täterstruktur systematisch seltener weiterverfolgt werden.
- Der Splitter und der Balken
- Kontextmangel99 Artikel · 33%●● 32×●●● 67×
Fakten werden ohne den notwendigen historischen oder sachlichen Hintergrund präsentiert.
- Die Verschiebung und die Verschleierung30. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag über die E-ID-Verschiebung übernimmt eine Pressemitteilung des Bundesamts für Justiz 1:1 ohne kritische Prüfung und verschweigt die belastende Vorgeschichte (Swisscom-Spende, Bundesgerichtsurteil, Verstösse gegen Transparenzregeln).
- Das Bad, in dem alle recht haben29. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag reduziert einen zentralen gesellschaftlichen Konflikt über den Zugang trans Frauen zu frauen-separierten Nacktbereichen auf ein Managementproblem, indem er ausschliesslich offizielle Stellungnahmen ungeprüft wiedergibt und keine der beteiligten Parteien befragt oder konfrontiert.
- Die Schlappe, die keine ist29. Jun 2026·SRF·●●●
SRF rahmt vier Supreme-Court-Entscheide als Trump-Niederlagen, obwohl der strukturell wichtigste Entscheid (FTC) ein verfassungspolitischer Erdrutsch zu Trumps Gunsten ist und in einer Box versteckt wird.
- Die Verschiebung und die Verschleierung
- Selektion91 Artikel · 31%●● 16×●●● 75×
Nur Quellen oder Stimmen, die eine bestimmte Sichtweise bestätigen, werden berücksichtigt.
- SRF, die 1,5 Milliarden und die Frage, wer eigentlich kontrolliert — eine Strukturanalyse30. Jun 2026·SRF·●●●
SRF nutzt seine redaktionelle Unabhängigkeit als Schutzschild, um unbequeme Themen zu ignorieren, während die drei Aufsichtsorgane keine wirksame Sanktionsgewalt über die redaktionelle Themensetzung besitzen.
- Die EU als Notlage28. Jun 2026·NZZ·●●●
Die NZZ präsentiert eine legitime geopolitische These als unumstösslichen Befund und tarnt ein Meinungsstück als Analyse, indem sie systematisch Gegenperspektiven ausblendet und die 10-Millionen-Initiative als Sabotageakt rahmt.
- Der Protest, der immer von links gut aussieht12. Jun 2026·SWI swissinfo / SRF News·●●●
Der Beitrag verzerrt die Schweizer Protestrealität durch systematische Auslassungen, indem er die Covid-Repression gegen Massnahmenkritiker verschweigt, Demonstrationsgewalt täterlos darstellt und in einer eigenen Repressions-Box ausschliesslich linke Anliegen als Opfer zeigt.
- SRF, die 1,5 Milliarden und die Frage, wer eigentlich kontrolliert — eine Strukturanalyse
- Behördenpropaganda75 Artikel · 25%●● 10×●●● 65×
Amtliche Kommunikation wird unkritisch übernommen und als journalistische Leistung präsentiert.
- Die Verschiebung und die Verschleierung30. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag über die E-ID-Verschiebung übernimmt eine Pressemitteilung des Bundesamts für Justiz 1:1 ohne kritische Prüfung und verschweigt die belastende Vorgeschichte (Swisscom-Spende, Bundesgerichtsurteil, Verstösse gegen Transparenzregeln).
- Das Bad, in dem alle recht haben29. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag reduziert einen zentralen gesellschaftlichen Konflikt über den Zugang trans Frauen zu frauen-separierten Nacktbereichen auf ein Managementproblem, indem er ausschliesslich offizielle Stellungnahmen ungeprüft wiedergibt und keine der beteiligten Parteien befragt oder konfrontiert.
- Das 3x3 der CH – Teil II: Die Schweiz, die sie uns hinterlassen25. Jun 2026·Bundesrat·●●●
Eine gesamte politische Klasse baut seit 25 Jahren die Schweizer Grundsätze Subsidiarität, Eigenverantwortung und Souveränität ab, ohne je ein Mandat dafür erhalten zu haben.
- Die Verschiebung und die Verschleierung
- Asymmetrie72 Artikel · 24%●● 9×●●● 63×
Vergleichbare Sachverhalte werden unterschiedlich stark oder anders bewertet.
- Der Splitter und der Balken29. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag über Medienbedrohung in Serbien ist faktenkorrekt, produziert aber eine asymmetrische Kritik, indem er den Begriff "unabhängig" unkritisch verwendet, den Euronews-Präzedenzfall nicht einordnet und die Schweizer Gegenfrage nach der eigenen SRG-Monopolstellung vollständig ausblendet.
- Das Schweigen nach dem Bericht28. Jun 2026·SRF·●●●
SRF hat den Grooming-Gangs-Skandal nach einem einzigen Beitrag vom 17. Juni 2025 über neun Monate hinweg ignoriert und dabei eine strukturelle Asymmetrie offenbart, bei der Themen mit ethnisch oder religiös aufgeladener Täterstruktur systematisch seltener weiterverfolgt werden.
- Die Gewalt, die nicht nach Weiss fragt28. Jun 2026·SRF·●●●
Die SRF-Tagesschau reduziert die multiple Südafrika-Krise auf eine reine Migrationsstory und blendet systematisch die weisse Dimension, den post-Apartheid-Vertragsbruch und eigene frühere Berichterstattung aus.
- Der Splitter und der Balken
- Interessenkonflikt16 Artikel · 5%●● 3×●●● 13×
Berichterstattung ist von institutionellen oder persönlichen Interessen beeinflusst.
- Die 19 Namhaften und die Wahrscheinlichkeit des Irrtums29. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag präsentiert eine ETH/PSI-Studie als Autorität, ohne die historisch schlechte Trefferquote von Energieprognosen, die kommerziellen Interessen der Axpo und internationale Baukostenvergleiche zu thematisieren.
- Die Schule der Träger10. Jun 2026·SRF·●●●
Das SRF hat sieben Tage lang die Abschaffung des unabhängigen Qualitätsfilters der MAZ nicht erwähnt — ein dokumentiertes Schweigen, das angesichts dreifacher Befangenheit als Mitgründerin, Geldgeberin und Hauptabnehmerin dem demokratischen Auftrag widerspricht.
- Die souveräne Abhängigkeit26. Mai 2026·SRF·●●●
SRF gibt einen interessengeleiteten Experten unkritisch wieder und verschweigt zentrale Aspekte wie Neutralität, Rechtsfragen zur ESA-Militarisierung und Kostenkontext.
- Die 19 Namhaften und die Wahrscheinlichkeit des Irrtums
- Einordnungsfehler14 Artikel · 5%●● 8×●●● 6×
Ein Ereignis wird falsch kategorisiert oder in den falschen Bedeutungsrahmen gesetzt.
- Die Prominente Wort-Eskalation27. Mai 2026·SRF·●●●
SRF betreibt durch die unkritische Übernahme des Begriffs «virtuelle Vergewaltigung» eine Sprachrevolution, die Vergewaltigung entwertet, echte Opfer verharmlost und die Logik staatlicher Ausweitung vorantreibt.
- Der Monopolist als Dienstleister26. Mai 2026·SRF·●●●
SRF liefert alle Fakten eines strukturellen Monopols im Weltraum, verweigert sich aber der Analyse dieser Machtstruktur und verharmlost sie als wirtschaftliche 'Risiken'.
- Die Diagnose als Waffe26. Mai 2026·NZZ am Sonntag·●●●
Peer Teuwsen ersetzt in seinem NZZ-am-Sonntag-Kommentar die Auseinandersetzung mit den Argumenten der Initiativbefürworter durch eine psychologische Diagnose und pathologisiert damit rund die Hälfte der Schweizer Wählerschaft.
- Die Prominente Wort-Eskalation
- Autoritätsargument10 Artikel · 3%●● 7×●●● 3×
Expertenmeinungen werden als Fakten präsentiert, ohne die Grundlage zu hinterfragen.
- SRF, die 1,5 Milliarden und die Frage, wer eigentlich kontrolliert — eine Strukturanalyse30. Jun 2026·SRF·●●●
SRF nutzt seine redaktionelle Unabhängigkeit als Schutzschild, um unbequeme Themen zu ignorieren, während die drei Aufsichtsorgane keine wirksame Sanktionsgewalt über die redaktionelle Themensetzung besitzen.
- Die 19 Namhaften und die Wahrscheinlichkeit des Irrtums29. Jun 2026·SRF·●●●
Der SRF-Beitrag präsentiert eine ETH/PSI-Studie als Autorität, ohne die historisch schlechte Trefferquote von Energieprognosen, die kommerziellen Interessen der Axpo und internationale Baukostenvergleiche zu thematisieren.
- Die Quellenwäscherei9. Mai 2026·SRF·●●●
Die SRF-Analyse von Calum MacKenzie wäscht anonyme Geheimdienstquellen, stellt zentrale Diagnosen ohne empirische Indikatoren und ist nicht falsifizierbar — sie ist handwerklich unzulänglich, auch wenn ihre Schlussfolgerung womöglich stimmt.
- SRF, die 1,5 Milliarden und die Frage, wer eigentlich kontrolliert — eine Strukturanalyse
- Quotenfüllung2 Artikel · 1%●● 1×●●● 1×
Schein-Ausgewogenheit durch bedeutungslose oder schwache Gegenstimmen.
- Zwei Pressemitteilungen und der Umbau des Finanzplatzes16. Apr 2026·SRF·●●●
SRF reduziert die Berichterstattung über eine weitreichende Verfassungsinitiative zum Umbau des Schweizer Finanzplatzes auf die Montage zweier Pressemitteilungen, ohne die entscheidenden inhaltlichen Fragen zu stellen oder Evidenz zu prüfen.
- Der Bauer, der den Konzern verteidigt27. Jun 2026·SRF·●●●
Ein SRF-Tagesgespräch mit Fenaco-Chef Feitknecht lässt die Narrative eines einflussreichen Agrarmanagers ungeprüft stehen und verfehlt damit die journalistische Rechenschaftspflicht gegenüber einem politisch einflussreichen Milliardenkonzern.
- Zwei Pressemitteilungen und der Umbau des Finanzplatzes
- False Equivalence2 Artikel · 1%●●● 2×
Ungleichwertige Positionen werden als gleichwertig behandelt.
- Die Burg, der Krieg und die Frage, wer geschossen hat31. Mai 2026·SRF·●●●
SRF verzerrt die Berichterstattung über Israels Einnahme der Beaufort-Festung, indem es die Kausalität (Hisbollahs Bruch der Waffenruhe und Raketenbeschuss) in Nebensätze verbannt, eine vom Iran finanzierte Terrororganisation als gleichberechtigte Stimme behandelt und ungeprüfte Behördenzahlen aus Hisbollah-kontrolliertem Gebiet asymmetrisch präsentiert.
- Die Mathematik des Verschweigens18. Mai 2026·SRF·●●●
SRF tarnt eine politische Position als Faktencheck, indem es die Verhältnismässigkeit der Asylmigration betont, aber die wahren Vollkosten, das Problem der vorläufigen Aufnahme und die Kriminalitätsstatistik verschweigt.
- Die Burg, der Krieg und die Frage, wer geschossen hat
- Fehlinformation1 Artikel · 0%●●● 1×
Sachlich falsche Aussagen werden veröffentlicht ohne Korrektur.
- Crack im Text, Kokain als Spray11. Jun 2026·SRF·●●●
SRF stellt einen methodischen Streit über die Form der Kokainabgabe als fundamentalen Gegensatz dar und verschweigt Pharmakologie, Rechtslage und die wahre Position des angeblichen Gegners Seidenberg.
- Crack im Text, Kokain als Spray
Quellen im Fokus
- SRF235
- Bundesrat12
- NZZ11
- Tages-Anzeiger7
- Swissinfo3
- NZZ am Sonntag3
- EU-Kommission2
- SWI swissinfo.ch1
- SWI swissinfo / SRF News1
- Der Bund1
- Parlament1
- Weltwoche1
- EJPD1
- Bundeskanzlei1
- Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz1
- SNB1
- Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum1
- EU1
- TeleZüri1
- SRG1
- Operation Libero1
- Kantone Zürich, St. Gallen, Luzern1
- EU-Rat1
- Blick1
- economiesuisse1
- EDA1
SRF — nach Sendung
Schwerwiegendste Fälle
- 1Die Verschiebung und die Verschleierung30. Jun 2026·SRFAuslassungBehördenpropagandaKontextmangel
Der SRF-Beitrag über die E-ID-Verschiebung übernimmt eine Pressemitteilung des Bundesamts für Justiz 1:1 ohne kritische Prüfung und verschweigt die belastende Vorgeschichte (Swisscom-Spende, Bundesgerichtsurteil, Verstösse gegen Transparenzregeln).
- 2SRF, die 1,5 Milliarden und die Frage, wer eigentlich kontrolliert — eine Strukturanalyse30. Jun 2026·SRFAuslassungSelektionAutoritätsargument
SRF nutzt seine redaktionelle Unabhängigkeit als Schutzschild, um unbequeme Themen zu ignorieren, während die drei Aufsichtsorgane keine wirksame Sanktionsgewalt über die redaktionelle Themensetzung besitzen.
- 3Das Bad, in dem alle recht haben29. Jun 2026·SRFAuslassungKontextmangelBehördenpropaganda
Der SRF-Beitrag reduziert einen zentralen gesellschaftlichen Konflikt über den Zugang trans Frauen zu frauen-separierten Nacktbereichen auf ein Managementproblem, indem er ausschliesslich offizielle Stellungnahmen ungeprüft wiedergibt und keine der beteiligten Parteien befragt oder konfrontiert.
- 4Der Splitter und der Balken29. Jun 2026·SRFAuslassungFramingAsymmetrie
Der SRF-Beitrag über Medienbedrohung in Serbien ist faktenkorrekt, produziert aber eine asymmetrische Kritik, indem er den Begriff "unabhängig" unkritisch verwendet, den Euronews-Präzedenzfall nicht einordnet und die Schweizer Gegenfrage nach der eigenen SRG-Monopolstellung vollständig ausblendet.
- 5Die 19 Namhaften und die Wahrscheinlichkeit des Irrtums29. Jun 2026·SRFAuslassungAutoritätsargumentInteressenkonflikt
Der SRF-Beitrag präsentiert eine ETH/PSI-Studie als Autorität, ohne die historisch schlechte Trefferquote von Energieprognosen, die kommerziellen Interessen der Axpo und internationale Baukostenvergleiche zu thematisieren.
- 6Die Schlappe, die keine ist29. Jun 2026·SRFFramingAuslassungKontextmangel
SRF rahmt vier Supreme-Court-Entscheide als Trump-Niederlagen, obwohl der strukturell wichtigste Entscheid (FTC) ein verfassungspolitischer Erdrutsch zu Trumps Gunsten ist und in einer Box versteckt wird.
- 7Das Schweigen nach dem Bericht28. Jun 2026·SRFAuslassungFramingAsymmetrie
SRF hat den Grooming-Gangs-Skandal nach einem einzigen Beitrag vom 17. Juni 2025 über neun Monate hinweg ignoriert und dabei eine strukturelle Asymmetrie offenbart, bei der Themen mit ethnisch oder religiös aufgeladener Täterstruktur systematisch seltener weiterverfolgt werden.
- 8Die EU als Notlage28. Jun 2026·NZZFramingSelektionAuslassung
Die NZZ präsentiert eine legitime geopolitische These als unumstösslichen Befund und tarnt ein Meinungsstück als Analyse, indem sie systematisch Gegenperspektiven ausblendet und die 10-Millionen-Initiative als Sabotageakt rahmt.
- 9Die Gewalt, die nicht nach Weiss fragt28. Jun 2026·SRFAuslassungKontextmangelAsymmetrie
Die SRF-Tagesschau reduziert die multiple Südafrika-Krise auf eine reine Migrationsstory und blendet systematisch die weisse Dimension, den post-Apartheid-Vertragsbruch und eigene frühere Berichterstattung aus.
- 10Das 3x3 der CH – Teil II: Die Schweiz, die sie uns hinterlassen25. Jun 2026·BundesratAuslassungFramingBehördenpropaganda
Eine gesamte politische Klasse baut seit 25 Jahren die Schweizer Grundsätze Subsidiarität, Eigenverantwortung und Souveränität ab, ohne je ein Mandat dafür erhalten zu haben.
Welche Themen standen dahinter?
Die Einzelfälle der Medienkritik sind selten isoliert. Sie verweisen auf wiederkehrende strukturelle Themen — Demokratiefragen, Migrationspolitik, institutionelle Interessenkonflikte. Diese Übersicht zeigt, was tatsächlich auf dem Spiel stand.
Themenlandschaft
- 10-Millionen-Initiative13×
- Medienframing9×
- Migrationspolitik7×
- Wissenschaftsjournalismus6×
- Medienethik6×
- Personenfreizügigkeit6×
- Klimaberichterstattung6×
- Medienasymmetrie5×
- Direkte Demokratie4×
- Transparenz4×
- Bilaterale Verträge4×
- Asymmetrie in der Berichterstattung4×
- Behördenkommunikation4×
- Abstimmungsberichterstattung4×
- Medien-Framing3×
Gesetze & Vorlagen
Diese demokratischen Prozesse und Rechtstexte wurden in den Analysen am häufigsten referenziert — als Massstab für das, was die Medien hätten erklären müssen.
Personen & Institutionen
Personen
- Donald Trump21×
- Beat Jans12×
- Trump11×
- Elon Musk7×
- Patrick Fischer7×
- Barack Obama6×
- Klaus Ammann6×
- Guy Parmelin5×
- Keir Starmer5×
- Alain Berset5×
Institutionen
- Bundesrat73×
- EU71×
- SVP52×
- Parlament31×
- SP30×
- NZZ25×
- BAG20×
- FDP20×
- Bundesamt für Statistik18×
- USA16×
Zeitverlauf
Wie arbeitet 9min?
Transparenz über Methode und Massstäbe.
Quellenangabe bei jeder Analyse
Jeder Artikel nennt das kritisierte Medium, den spezifischen Beitrag und — soweit bekannt — Erscheinungsdatum, Format und Redaktion. Kritik ohne Adresse ist keine Kritik.
Feste Fehlertaxonomie
Die 12 Kritik-Typen sind nicht frei erfunden, sondern entstammen der Forschung zu journalistischen Verzerrungen. Sie werden im Quartal nicht verändert. Das erlaubt Vergleiche über Zeit.
Schwerestufen nach Massstab
Schwere 1 ist ein handwerklicher Fehler. Schwere 2 verzerrt das Bild. Schwere 3 schadet dem demokratischen Diskurs messbar. 77% der Analysen im Q2 erreichen Stufe 3 — nicht weil 9min dramatisiert, sondern weil die Fälle es sind.
Keine Meinungsjournalismus-Falle
Jede Analyse hält Fakten und Bewertung getrennt. Die Zusammenfassung ist neutral formuliert. Die These ist falsifizierbar. 9min zielt darauf, Aussagen zu machen, die sich überprüfen lassen.
Die methodischen Grundlagen von 9min sind ausführlicher beschrieben in den Essays. Die vollständige Medienkritik-Dokumentation findet sich unter Medienkritik.